Frankfurt liegt am Main – und das ist nicht nur idyllisch. Bei Hochwasser und Starkregen gehört die Mainmetropole zu den gefährdeten Gebieten in Hessen. Frankfurt liegt im Rhein-Main-Gebiet, einem der hochwassergefährdetsten Ballungsräume Deutschlands – mit mehreren Gewässern, dichten Siedlungsgebieten und zunehmend intensiven Regenereignissen.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Hochwasserschutz in Aschaffenburg.
Als Montage-Fachbetrieb aus dem Rhein-Main-Gebiet sind wir Ihr lokaler Ansprechpartner für professionellen Hochwasserschutz in Frankfurt und Umgebung. Kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und Ortskenntnis.
Welche Maßnahmen für Ihr Haus infrage kommen, erfahren Sie im kompletten Ratgeber zum Hochwasserschutz.
Hochwasserrisiko in Frankfurt: Welche Stadtteile sind betroffen?
Frankfurt hat gleich mehrere Risikoquellen. Der Main durchfließt die Stadt und tritt bei Starkregen regelmäßig über die Ufer – ab einem Pegelstand von 5,50 m gilt in Frankfurt die Alarmstufe 4. Die Nidda im Norden tritt bei starken Regenfällen ebenfalls über die Ufer.
Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter Hochwasserschutz in ganz Hessen.
Hausbesitzer im Rhein-Main-Gebiet sollten zudem eine Elementarversicherung prüfen, da das Hochwasserrisiko in der Region steigt.
Besonders betroffene Stadtteile sind:
- Sachsenhausen und das Mainvorland – direkt am Fluss, Grundwasseranstieg schneller als sichtbares Überlaufen
- Niederrad und Griesheim – tief gelegene Lagen mit Senken, in denen sich Regenwasser sammelt
- Höchst und Sindlingen – an der Nidda-Mündung, anfällig durch Kombination beider Gewässer
- Nordweststadt und Heddernheim – im Nidda-Einzugsgebiet
- Bornheim und Ostend – viele Altbauten mit ungeschützten Kellern
Welche Parzellen konkret gefährdet sind, zeigt die offizielle HWRM-RL-Gefahrenkarte des Landes Hessen unter www.hochwasser.hessen.de. Dort können Sie Ihr Grundstück direkt einzeichnen lassen.
Aber das größte Risiko für die meisten Frankfurter ist nicht der Main selbst – sondern Starkregen. Dagegen schützt keine Deichmauer, sondern nur Schutz direkt am Gebäude.

Was wir in Frankfurt am häufigsten montieren
Kellerfenster in Altbauten. Frankfurter Altbauten aus den 1950er bis 1980er Jahren haben fast nie wasserdichte Kellerfenster. Standardlösung: Acrylschotts von trelixx.
Kellertüren zum Hof. Viele Mehrfamilienhäuser haben einen Rückausgang zum Innenhof, der tiefer liegt. Hier setzen wir Dammbalken-Systeme ein.
Tiefgaragenzufahrten. Bei Mehrfamilienhäusern schützen wir mit AquaLOCK Schwingtoren oder großen Dammbalkensystemen.

Förderung für Hochwasserschutz in Frankfurt 2026
Beim Hochwasserschutz am Privatgebäude lohnt sich der Blick auf mögliche Unterstützung. Die wichtigsten Punkte zum aktuellen Stand:
Bundesförderung (KfW): Ein eigenes KfW-Zuschussprogramm für privaten Hochwasserschutz ist zwar angekündigt, aber derzeit nicht verfügbar – es kann also aktuell nicht beantragt werden. Den jeweils aktuellen Stand zeigt Ihnen unser Förder-Finder.
Land Hessen / Kommune: Ein direkter landesweiter Zuschuss für privaten Hochwasserschutz besteht in Hessen derzeit nicht. Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote unterscheiden sich je nach Kommune – fragen Sie bei der Stadt Frankfurt oder beim Regierungspräsidium Darmstadt nach dem aktuellen Stand.
Hessische Bauordnung (HBO): Hochwasserschutzmaßnahmen bis 50.000 € gelten in Frankfurt in der Regel als genehmigungsfrei nach der HBO – das bedeutet: kein aufwendiges Baugenehmigungsverfahren, direkte Umsetzung möglich. Bei Maßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden sollte dennoch vorab mit der Denkmalbehörde Rücksprache gehalten werden.
Steuerbonus (§ 35a EStG): Handwerkerleistungen für den Einbau von Hochwasserschutzsystemen können steuerlich geltend gemacht werden – 20 % der Lohnkosten, bis zu 1.200 € pro Jahr.
Unser Team berät Sie gerne, welche Förderung auf Ihre konkrete Maßnahme zutrifft, und erstellt Ihnen die notwendigen Dokumente für den Förderantrag. Einen schnellen Überblick über passende Programme gibt Ihnen unser Förder-Finder.
So läuft ein Ortstermin in Frankfurt ab
Schritt 1: Terminvereinbarung. Innerhalb von 5 bis 10 Werktagen.
Schritt 2: Besichtigung vor Ort. Ca. 30 bis 60 Minuten.
Schritt 3: Angebot. Innerhalb weniger Werktage.
Schritt 4: Montage. Lieferzeit ca. 3 bis 5 Wochen. Montage 1 bis 2 Tage.
Der Ortstermin und die Beratung sind kostenlos und unverbindlich.
Montage in Frankfurt: Was kostet die Installation vor Ort?
Howa Montageservice GmbH führt Montagen im gesamten Großraum Frankfurt durch. Von unserem Standort in Elsenfeld bei Aschaffenburg sind es ca. 60 km bis Frankfurt – eine Strecke, die wir regelmäßig für Kunden in Sachsenhausen, Niederrad, Höchst und Griesheim fahren.
Die Montagekosten hängen von der Anzahl der zu sichernden Öffnungen und der Produktwahl ab. Als Orientierung:
- Einzelnes Kellerfenster mit Acrylschott: Acrylschott ab ca. 318 € netto, zzgl. Montage ab ca. 250 €
- Dammbalkensystem für eine Kellertüre: Dammbalken ab ca. 400 € netto, zzgl. Montage ab ca. 300 €
- AquaLOCK Portal für eine Hofeinfahrt: ab ca. 2.900 € netto, zzgl. Montage – abhängig von Breite und Höhe
Anfahrtskosten für Frankfurt sind kalkulierbar und werden transparent im Angebot ausgewiesen. Für Projekte mit mehreren Öffnungen entfallen die Anfahrtskosten oft anteilig, da wir mehrere Maßnahmen an einem Tag kombinieren.
Nutzen Sie unseren Online-Konfigurator für eine erste Kostenschätzung ohne Ortstermin – in unter zwei Minuten.
Welche Produkte eignen sich für Frankfurter Gebäude?
Das Angebot an Hochwasserschutzsystemen ist groß – entscheidend ist die richtige Wahl für den jeweiligen Gebäudetyp. Einen Produktvergleich aller Systeme finden Sie in unserer Übersicht. In Frankfurt treffen wir auf folgende Situationen besonders häufig:
Gründerzeit- und Nachkriegsbauten in Sachsenhausen und Bornheim haben meist ungedämmte Kelleraußenwände aus Naturstein oder Ziegel. Hier empfehlen wir Acrylschotts der Marke trelixx für Kellerfenster sowie PREFA-Dammbalkensysteme für Türöffnungen bis 100 cm Wasserlast. Die Montage ist ohne Eingriff in die Bausubstanz möglich.
Mehrfamilienhäuser und WEGs in Niederrad und Griesheim profitieren am meisten von robusten Systemen für große Öffnungen. Für Tiefgarageneinfahrten setzen wir das AquaLOCK Schwingtor als Garagentor oder ein großes Dammbalkensystem ein. Für breite Hofeinfahrten bieten wir AquaLOCK Portal-Lösungen an, die mit einer Wand bis 1,2 m Höhe ausgeführt werden können.
Gewerbliche Liegenschaften in Höchst und Sachsenhausen werden häufig mit wasserdichten Türen (Alpina-Serie) und großformatigen Schotts aus dem PREFA/trelixx-Programm ausgestattet. Diese Systeme erfüllen die Anforderungen der DIN EN 13564 und sind damit auch für Versicherungszwecke dokumentierbar.
Für eine unverbindliche Einschätzung, welches System für Ihr Gebäude passt, nutzen Sie unseren Konfigurator – oder vereinbaren Sie direkt einen kostenlosen Ortstermin. Bei komplexeren Gebäuden können Sie auch ein individuelles Schutzkonzept anfragen.
Häufig gestellte Fragen
Wie weit fahren Sie für einen Ortstermin?
Unser Einzugsgebiet umfasst das gesamte Rhein-Main-Gebiet: Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz.
Montieren Sie auch in Mietwohnungen?
Ja, mit Zustimmung des Eigentümers. Mobile Systeme wie Flutschotts können Mieter selbst beschaffen.
Muss ich für den Einbau eine Baugenehmigung beantragen?
In Frankfurt in der Regel nicht. Hochwasserschutzmaßnahmen bis 50.000 € gelten nach der HBO als genehmigungsfrei. Wir klären das im Ortstermin verbindlich.
Gibt es Förderung für Hochwasserschutz?
Eine direkte Bundesförderung (KfW) für privaten Hochwasserschutz ist angekündigt, aber derzeit noch nicht verfügbar. Je nach Bundesland gibt es einzelne Programme oder Beratungsangebote. Den aktuellen Stand zeigt Ihnen unser Förder-Finder. Den Steuerbonus nach § 35a EStG können Sie unabhängig davon für die Handwerkerleistung nutzen.
👉 Kostenlosen Ortstermin in Frankfurt anfragen – wir sind in unter 60 Minuten bei Ihnen.
👉 Konfigurator starten – Erste Einschätzung in 2 Minuten.
Im Überblick: Hochwasserschutz NRW.
🗺️ Regionale Übersicht: Alle Regionen und lokalen Förderprogramme im Überblick: Regionaler Hochwasserschutz Deutschland.

