Hessen liegt im Einzugsgebiet von Rhein, Main, Lahn, Nidda, Kinzig und Fulda. Und Hessen hat Häuser, die an diesen Flüssen stehen. Die Kombination ist riskant – besonders wenn Starkregen dazukommt. 2024 wurden Darmstadt, Frankfurt-Niederrad und Offenbach erneut von Überflutungen getroffen.
Als Fachbetrieb aus Elsenfeld – direkt an der hessisch-bayerischen Grenze – sind wir im gesamten Rhein-Main-Gebiet und Südhessen zu Hause. Mehr dazu: Hochwasserschutz Aschaffenburg.
Welche Schutzmaßnahmen für Ihr Haus infrage kommen, lesen Sie im kompletten Ratgeber.

Hochwassergefahren in Hessen: Rhein, Main und Starkregen
Hessen ist hydrologisch vielfältig – und damit vielfältig gefährdet. Jährliche Hochwasserereignisse sind in mehreren Einzugsgebieten die Normalität, keine Ausnahme.
Rhein-Main-Gebiet: Frankfurt, Offenbach, Hanau, Darmstadt – die dicht besiedelte Region liegt größtenteils in der Rhein-Main-Ebene. Hochwasser von Main und Rhein sowie Starkregen sind die Hauptrisiken. Frankfurt-Niederrad und Frankfurt-Sachsenhausen sind besonders exponiert. Die Hochwassergefahrenkarten Hessen (kostenlos unter www.hochwasser.hessen.de) zeigen für jedes Grundstück die Gefährdung nach HQ10, HQ100 und HQextrem – ein unverzichtbares Werkzeug vor dem Kauf einer Immobilie oder der Planung von Schutzmaßnahmen.
Kinzigtal: Von Schlüchtern über Gelnhausen bis nach Hanau führt die Kinzig bei starken Regenfällen schnell Hochwasser. Gelnhausen ist als Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises besonders bekannt für wiederkehrende Überflutungen in den Niederungen.
Wetterau und Nidda-Gebiet: Die Nidda und ihre Nebengewässer treten regelmäßig über die Ufer. Bad Vilbel, Friedberg und die Wetterauer Gemeinden sind betroffen. Besonders nach intensiven Frühjahrsregen kommt es hier zu Überflutungen in Keller- und Erdgeschosslagen.
Lahntal: Wetzlar, Gießen und Limburg – die Lahn sorgt regelmäßig für Hochwasser. Das Lahntal ist eng, die Überschwemmungsflächen sind begrenzt, was die Pegelanstiege besonders schnell macht.
Fulda-Stadt und Nordhessen: Die Fulda im gleichnamigen Stadtgebiet tritt bei länger anhaltenden Regenphasen über ihre Ufer. Bebauung direkt am Flussufer ist ohne Schutzmaßnahmen dauerhaft gefährdet.
Pflicht für Neubauten: Die Hessische Bauordnung (§ 43 HBO) verlangt in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten den Nachweis von Schutzmaßnahmen. Wer baut oder saniert, sollte prüfen, ob sein Grundstück in einer solchen Zone liegt – Auskunft gibt die zuständige Gemeinde oder die Hochwassergefahrenkarte des Landes.
Interessant dazu: Hochwasserschutz NRW.
Hessische Förderung für Hochwasserschutz an Privatgebäuden
Hessen hat die Förderung für Hochwasserschutz in den letzten Jahren schrittweise ausgebaut. Die wichtigsten Programme für Privatpersonen im Überblick:
HWRM-Richtlinie Hessen (kommunal): Das hessische Hochwasserrisikomanagement fördert Objektschutzmaßnahmen in der Regel über kommunale Antragsteller – d. h. Ihre Gemeinde oder Stadt reicht den Antrag ein. Ob und in welchem Umfang Ihre Kommune teilnimmt, ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Wenden Sie sich an Ihr Stadtbauamt oder Umweltamt; den aktuellen Förderstand zeigt außerdem unser Förder-Finder.
Bundesförderung (KfW): Ein eigenes KfW-Zuschussprogramm für privaten Hochwasserschutz ist zwar angekündigt, aber derzeit nicht verfügbar – entsprechende Anträge sind noch nicht möglich. Den aktuellen Stand zeigt unser Förder-Finder.
Steuerbonus § 35a EStG: Auch ohne Förderprogramm gilt: Montagekosten für Hochwasserschutz können als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG steuerlich geltend gemacht werden – 20 % der Lohnkosten, bis zu 1.200 Euro Steuerersparnis pro Jahr. Das gilt unabhängig vom Bundesland und ist für jeden Hausbesitzer sofort nutzbar.
Welche Zuschüsse für Ihr Grundstück konkret in Frage kommen, können Sie direkt mit unserem Tool Hochwasserschutz-Förderung prüfen.
Weitere Fördermöglichkeiten finden Sie unter Hochwasserschutz Förderung 2026.
Was wir in Hessen montieren
Die typischen Projekte: Einfamilienhäuser aus den 1960er bis 1990er Jahren mit ungeschützten Kellerfenstern, einer Kellertür zum Garten und manchmal einer Garage in Hanglage.
Das Standardpaket: Acrylschotts für 3 bis 5 Kellerfenster, ein Dammbalkensystem für die Kellertür sowie – falls vorhanden – Quickwall-Abdeckungen für die Lichtschächte. Gesamtkosten: ca. 4.000 bis 7.000 Euro zzgl. Montage. Für aufwändigere Objekte – etwa mit mehreren Zugangspunkten oder Tiefgarageneinfahrten – kommen wasserdichte Türen, Quickwall-Systeme oder trelixx-Schotts zum Einsatz. Welches davon passt, sehen Sie in alle Schutzprodukte im Vergleich.
Sie sind unsicher, was zu Ihrer Situation passt? Unser Produktfinder beantwortet die Frage Welches System passt zu Ihrem Haus? in wenigen Schritten.

Unsere Projekte in der Rhein-Main-Region
Howa Montageservice GmbH deckt ganz Hessen ab. Der aktuelle Hauptkunden-Cluster liegt im Rhein-Main-Gebiet und rund um Aschaffenburg – von unserem Standort in Elsenfeld sind wir in ca. 45 Minuten in Frankfurt, in ca. 1 Stunde in Wiesbaden und Darmstadt.
Wir montieren im gesamten südhessischen Raum: Frankfurt und Umgebung, Offenbach, Hanau, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, das Kinzigtal, die Wetterau, den Odenwald und bei größeren Projekten auch Mittelhessen (Wetzlar, Gießen, Fulda).
Für Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungen und WEGs bieten wir Rahmenverträge und abgestimmte Begehungskonzepte an. Ortstermine sind innerhalb von 5 bis 10 Werktagen möglich.
Praktische Tipps gibt es im Beitrag Checkliste Hochwasserschutz nachrüsten.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es Hochwasserschutz-Förderung in Hessen für Privatpersonen?
Teilweise. Die HWRM-Richtlinie Hessen fördert Objektschutzmaßnahmen meist über kommunale Antragsteller – ob Ihre Gemeinde teilnimmt, ist örtlich unterschiedlich. Ein eigenes KfW-Zuschussprogramm des Bundes für privaten Hochwasserschutz ist angekündigt, aber derzeit nicht verfügbar. Zusätzlich nutzbar ist der Steuerbonus nach § 35a EStG. Den aktuellen Stand je Bundesland zeigt unser Förder-Finder.
Wie schnell können Sie in Frankfurt sein?
Von Elsenfeld ca. 45 Minuten. Ortstermine innerhalb von 5 bis 10 Werktagen.
Arbeiten Sie auch mit Hausverwaltungen zusammen?
Ja. Wir betreuen mehrere Hausverwaltungen im Rhein-Main-Gebiet und bieten Rahmenverträge an.
Muss ich als Neubau-Eigentümer in einem Überschwemmungsgebiet Hochwasserschutz nachweisen?
Ja, die Hessische Bauordnung (§ 43 HBO) macht das zur Pflicht in ausgewiesenen Gebieten. Wir erstellen auf Wunsch die entsprechenden Nachweisunterlagen – am besten als Schutzkonzept für Ihr Objekt anfragen.
👉 Kostenlosen Ortstermin anfragen – Wir sind schnell bei Ihnen.
👉 Konfigurator starten – Erste Einschätzung in 2 Minuten.
Im Überblick: Hochwasserschutz NRW.
Lesen Sie auch: Hochwasserschutz Aschaffenburg.
🗺️ Regionale Übersicht: Alle Regionen und lokalen Förderprogramme im Überblick: Regionaler Hochwasserschutz Deutschland.

